"Sehr bitter für uns"

Die Stimmen zum Spiel.

Profis
Freitag, 08.01.2021 // 22:01 Uhr

Es ist natürlich "ärgerlich", wenn Du in einem Spiel "fußballerisch die Oberhand" hast und dennoch als Verlierer vom Platz gehst. Darüber waren sich nicht nur die Trainer Christian Eichner und Stefan Leitl einig, sondern auch die beiden Kleeblatt-Verteidiger Paul Jaeckel und Marco Meyerhöfer. Die Stimmen zur 2:3-Niederlage in Karlsruhe:

Stefan Leitl: "Glückwunsch an Christian und seine Mannschaft zum Sieg heute Abend. Mein Fazit zum Spiel fällt relativ kurz aus: Ich glaube, wir haben insgesamt eine ordentliche bis gute Partie gezeigt. Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten und ich glaube auch, dass wir sehr dominant waren, spielbestimmend über die 90 Minuten. Aber wenn Du Dir drei solch individuelle Fehler leistest, dann kannst Du kein Spiel gewinnen. Das war heute leider der Fall. Was mich ein bisschen ärgerlich stimmt, ist dass unsere tolle Auswärts-Serie mit so einer Leistung zu Ende geht, wo man sich so viele Patzer leistet. Das ist nun mal so, sehr bitter für uns. Trotzdem geht es weiter. Wir werden die Jungs jetzt wieder aufrichten und dann nächste Woche an die Leistung anknüpfen und die individuellen Fehler abstellen."

Christian Eichner: "Ich gebe die Glückwünsche und das Kompliment an die Mannschaft weiter. Sie hat versucht, das umzusetzen, was wir ihr mit auf den Weg gegeben haben. Uns war klar, dass wir nur eine Möglichkeit haben werden einen so spielstarken Gegner zu schlagen, wenn wir immer wieder in die Situationen kommen, ihn auf letzter Linie zu Fehlern zu zwingen. Das ist uns insbesondere in den ersten zehn bis 15 Minuten ganz ordentlich gelungen. Mit dem Führungstor waren die Jungs ganz gut drin. Dann hat der Gegner sukzessive die Überhand gewonnen, hat sich uns ein Stück weit zurechtgelegt, wie sie das mit vielen Gegnern in den letzten Wochen gemacht haben. Dennoch ist es mir – bei aller spielerischen Klasse des Gegners – zu einfach, wie wir die Gegentore bekommen. Sie sind folgerichtig in Führung gegangen und wir hatten gerade in der Phase das notwendige Quäntchen, dass wir nicht einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen. Der Ausgleichstreffer war in der Summe extrem wichtig für den weiteren Verlauf. In der zweiten Hälfte gab es aus meiner Sicht kaum hundertprozentige Torchancen, ohne natürlich zu verkennen, dass der Gegner weiterhin fußballerisch die Oberhand sicherlich hatte. Aber: Es ist die Zweite Fußballbundesliga. Im Endeffekt entscheiden Ergebnisse. Deswegen haben wir das Spiel heute gewonnen. Es war ein richtiger Mannschaftssieg. Es schwingt eine Portion Stolz mit, so eine Mannschaft hier im Wildpark schlagen zu können. Uns tun die Punkte einfach gut."

Die Gegentore nehme ich auf meine Schultern.
Paul Jaeckel

Paul Jaeckel: "Beim ersten Tor, keine Ahnung, wie er da noch an den Ball kommt. Beim zweiten bin ich mir sicher, wenn wir hier einen besseren Platz vorfinden, kann ich den Ball sauber zu Sascha spielen, er kann den Ball sauber verarbeiten und klären. Die zwei Gegentore dürfen so auf jeden Fall nicht passieren und die nehme ich auch auf meine Schultern. Der KSC ist ein unangenehmer Gegner. Sie haben viel mit langen Bällen gespielt, haben da Philipp Hofmann vorne gesucht, der die Bälle festgemacht hat und dann sind sie mit der zweiten Welle auf uns zugekommen. Nichtsdestotrotz haben wir das eigentlich auch relativ gut verteidigt. Wir hatten auch unsere Chancen nach vorne. Im Endeffekt war das hergeschenkt."

Marco Meyerhöfer: "Da müssen wir uns ganz klar an die eigene Nase packen. Wir haben den Gegner zweimal eingeladen. Wir hatten selbst genug Möglichkeiten. Und wenn du drei Gegentore kriegst in Karlsruhe, dann hast dus vielleicht am Ende auch nicht verdient, etwas mitzunehmen. Wir wussten, was hier auf uns zu kommt, dass der Platz hier mit einer der schlechtesten der Liga ist. Aber der Platz ist keine Ausrede, Karlsruhe spielt ja auch hier. Ich glaub, dass wir trotzdem ein ganz ordentliches Spiel gemacht haben. Aber wenn du in den entscheidenden Situationen in der zweiten Liga nicht aufpasst oder unkonzentriert bist, dann kriegst du so die Dinger und eine erfahrene Mannschaft wie Karlsruhe bestraft das dann. Wir wollten wieder ein gutes Spiel zeigen, das haben wir gemacht. Und wir wollten wieder drei Punkte holen, das haben wir nicht geschafft. Das ist das Ärgerlichste."

 

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