"Sehr glücklich und stolz"

Die Stimmen zum Achtelfinal-Einzug des Kleeblatts in Hoffenheim.

Profis
Dienstag, 22.12.2020 // 23:08 Uhr

Erstligist vs. Zweitligist. Die TSG Hoffenheim empfing die SPVGG GREUTHER FÜRTH zur 2. Runde des DFB-Pokals. Das Kleeblatt lieferte einen Wahnsinns-Fight, kombinierte sich immer wieder in die Gefahrenzone und hätte die Partie vielleicht schon früher entscheiden können. Am Ende schießt die Spielvereinigung die TSG im Elfmeterschießen aus dem Pokal. Die Stimmen von den Coaches Stefan Leitl und Sebastian Hoeneß, Torschütze Marco Meyerhöfer und Sascha Burchert, der im Elfer-Schießen wichtig parierte.

Stefan Leitl: "Erstmal riesen Kompliment an meine Mannschaft. Ich glaube, jeder, der das Spiel heute verfolgt hat, hat insgesamt eine sehr gute Partie gesehen. Vor allen Dingen machts uns sehr stolz, dass wir die Partie auch auf ein gewisses Niveau gehoben haben mit der Art und Weise, wie wir heute Fußball gespielt haben. Kompliment für eine unheimlich couragierte und mutige, freche Herangehensweise. In der Summe ein absolut verdienter Sieg für uns. Wir sind natürlich alle sehr glücklich und stolz. Ein sehr spezielles Jahr neigt sich dem Ende zu. Für uns hier in Fürth ist es ein überragendes Jahr gewesen. Wir haben eine Auswärtsbilanz, die unglaublich ist, haben im ganzen Jahr kein Auswärtsspiel verloren. Und mit dem Spiel heute, natürlich das i-Tüpfelchen drauf. Wir sind hierher gefahren, wir haben uns schon was ausgerechnet und wir wissen, dass wir einen guten Ball spielen können. Ich glaube nicht, dass wir mindestens ebenbürtig waren. Das war ein Spiel, dem wir schon auch unsren Stempel aufgedrückt haben. Wenn du in der Verlängerung stehst in der 120. Minute und deine Jungs spielen trotzdem noch von hinten raus und kreieren sich eine Torchance, hat das schon viel mit Überzeugung zu tun. Und so wollten wir heute auftreten. Mit Mut, mit Frech-Sein und mit Vertrauen in unsere Leistungsfähigkeit. Die Jungs haben das heute abgerufen und sich belohnt. Das Spiel beginnt nicht glücklich für uns, da muss du schon eine Balance finden. Die Jungs haben das sehr diszipliniert gespielt. Es war natürlich ein emotionales Auf und Ab. Ich habs schon genossen, was die Jungs heute auf den Platz gebracht haben. Wir haben hier heute gegen eine absolute Topmannschaft gespielt und wir kommen hier als Zweitligist an und können das Spiel auf diesem Niveau gestalten, das ist richtig gut."

Sebastian Hoeneß: "Ich glaube nicht, dass es Zufall ist [dass in beiden Halbzeiten die jeweils erste Chance des Gegners ein drin war]. Wir müssen uns mit diesem Thema auf jeden Fall auseinandersetzen. Wir machen heute bis zum Gegentor ein gutes Spiel. Wir haben die Möglichkeit, eventuell mit 2:0 in Führung zu gehen. Ich glaube, dass der Gegner bis zum Tor nicht das Gefühl hatte, dass hier heute viel geht. Und dann holst du den Gegner zurück mit der ersten Situation. Hast hier einen Underdog im Stadion, der das Gefühl hat, ok hier könnte vielleicht doch was gehen. Und das darf in Pokalspielen nicht passieren."

Das hat Freude gemacht, zuzuschauen.
Sascha Burchert

Sascha Burchert: "Die Stimmung ist phänomenal. Das muss man erstmal verarbeiten. Dass wir weitergekommen sind, ist hoch verdient. Wie es zustande kam, war glücklich im Elfmeterschießen, aber ich denke, wir müssen es in 90 Minuten oder 120 Minuten schon gewinnen. Wir sind eine der fittesten Mannschaften der 2. Liga, jetzt konnten wir uns mal mit einem Bundesligisten messen. Wir wussten, dass wir unsere Momente kriegen. Dass wir durch meinen Fehler in Rückstand geraten, ist ärgerlich. Aber wie wir danach Spielzüge aufgezogen haben, teilweise von hinten raus, die vorne zu 100prozentigen Torchancen geführt haben, das hat von hinten Freude gemacht, zuzuschauen. Und man hat sich einfach geärgert, dass wir nur zwei Tore geschossen haben. Wir sind froh, dass wir die Pause jetzt haben, weil wir heute schon den einen oder anderen Kilometer mehr laufen mussten. Jeder von uns ist einfach heiß. Wir wollen jetzt durchatmen und dann sind wir froh, dass es relativ zeitig weiter geht."

Es ist ein Wahnsinnsgefühl, einen Bundesligisten rauszuhaun.
Marco Meyerhöfer

Marco Meyerhöfer: "Man ist schon platt. Aber wenn man jetzt so drüber nachdenkt, ich muss das erstmal sacken lassen. Ich kanns noch nicht richtig fassen. Dass ich heute mal einen Elfmeter geschossen habe und ihn auch rein gemacht hab, das ist ein persönliches Highlight. Vor allem mit der Mannschaftsleistung heute ist es schon ein Wahnsinnsgefühl, einen Bundesligisten rauszuhaun. Wir hatten schon einige gute Möglichkeiten. Wenn wir bisschen effektiver gewesen wären, hätten wir es vielleicht in 90 Minuten entscheiden können. Hoffenheim hat natürlich ein gutes Ballbesitzspiel. Aber es war eine Willensleistung, die Chancen rauszuspielen, mit den Rückschlägen umzugehen und das Ding zu drehen."

 

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