Starkes Kleeblatt unterliegt dem HSV 0:1

Profis
Samstag, 17.10.2020 // 15:50 Uhr

Das Kleeblatt unter lag dem Hamburger SV mit 0:1. Ein Tor von Narey in der Nachspielzeit der ersten Hälfte reichte den Hamburgern für einen mehr als schmeichelhaften Sieg. Die Spielvereinigung war schon vor dem Platzverweis für Leitner in der 53. Minute das bessere Team, hatte ein deutliches Chancenplus, musste sich aber knapp geschlagen geben.

Kleeblatt-Kapitän Branimir Hrgota schießt aus der Distanz auf das Tor der Hamburger.

Im Vorfeld des Spiels hat es einen positiven Corona-Test im Fürther Lager gegeben, weshalb das Abschlusstraining ausfallen musste. Nach zwei weiteren, diesmal negativen Tests, hatte sich die ganze Sache aber zum Positiven geklärt. Der Leistung und der Konzentration der Fürther hatte das kaum Abbruch getan, denn sie gingen selbstbewusst und mit klarem Plan ins Spiel und beherrschten Ball und Gegner.

Beide Teams versuchten sich an einem geregelten Spielaufbau, sodass die Partie zu Beginn einige gute Momente zu bieten hatte. Zunächst hatte der HSV zwei Ecken, die verpufften, in der sechsten Minute war es dann Seguin, der aus 18 Metern die Unterkante der Latte traf, der Ball sprang aber vor der Linie auf und ins Feld zurück. Hrgota zielte kurz darauf  rechts vorbei, ebenso bei einem Konter nach abgewehrtem HSV-Freistoß (12.).

Die Gäste hatten ihre erste Annäherung ans Tor nach einer Viertelstunde, doch Nareys Hüftdrehstoß aus 16 Metern wurde sichere Beute von Burchert. In der 18. Minute dann Seguin, der mit einem Schuss aus zwölf Metern an einem Abwehrbein scheiterte.

In der Folge sorgten einige nicht ganz nachvollziehbare Entscheidungen des Unparteiischen für ein hektisches Spiel, auf beiden Seiten lief nun nicht mehr so viel zusammen. Das Kleeblatt blieb aber in der Spielkontrolle. Nielsen verpasste eine Flanke knapp, dann brachte Ernst nach Mavraj-Lupfer per Kopf keinen Druck hinter den Ball. In der 45. Minute köpfte Nielsen nach einer Ecke Zentimeter links daneben.

In der Nachspielzeit, die wegen der Verletzung von Dudziak, der mit Schulterproblemen behandelt und ausgewechselt worden war, vier Minuten betrug, schafften die Gäste die Führung. Es war der einzige konstruktive HSV-Angriff seit einiger Zeit, doch Narey tauchte alleine vor Burchert auf und spitzelte den Ball am Keeper vorbei ins Netz. Eine mehr als schmeichelhafte Führung, denn das Kleeblatt hatte ein absolutes Chancenplus und war auch das bessere Team im ersten Durchgang.

Rund 30 Minuten in Überzahl

Kleeblatt-Stürmer Havard Nielsen wird von Leistner regelwidrig gebremst. Der Hamburger sieht für die Notbremse die Rote Karte.

Der zweite Durchgang begann mit einem HSV-Schuss, Heyer schoss aber klar daneben. Danach passierte bis zur 53. Minute nicht viel, doch plötzlich war Nielsen durch. Leitner verfolgte ihn und stieß ihn kurz vor dem Strafraum um. Der Hamburger sah Rot, Nielsen musste verletzt raus und es gab Freistoß. Den trat Green. Der Ball wurde abgefälscht, Ulreich faustete raus, Ernst wurde noch am Einköpfen gehindert, es gab Ecke. Die flog nach innen, wieder schraubte sich Ernst hoch, doch Ulreich hielt seinen Kopfball aus kurzer Entfernung, Mavrajs Nachschuss-Kracher flog schließlich einen Meter rechts vorbei.

Die Hamburger spielten nun tief stehend, die Fürther liefen ständig an, dennoch musste Burchert bei einem Konter gegen den eingewechselten Kittel weit vor seinem Tor retten. Kittel gab dann auch in der 65. Minuten den ersten Schuss aufs Fürther Tor in Halbzeit zwei ab, Burchert war unten.

Die Fürther drückten die Hamburger nun vollends in die Abwehr. Heyer hatte Glück, dass er bei einer Kopfballabwehr den eigenen Außenpfosten traf. Als die Fürther in der 74. Minute jubelten, als Leweling sich durchtankte und den Ball ins Netz spitzelte, wurde der Treffer zurückgenommen, da Leweling die Kugel zuvor der an den Unterarm gesprungen war.

Hrgota rutschte dann bei einem Schussversuch der Ball ab, kurz darauf faustete Ulreich einen Freistoß von Green weg.

In der Endphase ging Mavraj in die Mittelstürmerposition, in der 90. Minute köpfte er eine Flanke von Leweling aufs Tor, Ulreich hielt sicher. Den Schlusspunkt setzte Leweling mit einem Kopfball, der aber aus sechs Metern knapp über die Latte strich.

 

SPVGG GREUTHER FÜRTH: Burchert - Meyerhöfer, Bauer, Mavraj, Raum - Sarpei, Seguin (84. Abiama), Ernst (70. Tillman), Green - Hrgota, Nielsen (55. Leweling).

 Hamburger SV: Ulreich - Gyamerah, Leistner, Jung, Heyer - Onana (81. Gjasula), Narey, Dudziak (28. Kittel), Hunt - Wintzheimer (81. Jatta), Terodde (75. Wood).

Tore: 0:1 Narey (45+3).

Schiedsrichter: Martin Petersen.

 

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